Phyto Friday: Ginkgo
Unterstützung für Durchblutung,
Nerven & Konzentration
Der heutige Phyto Friday widmet sich einer ganz besonderen Pflanze: dem Ginkgo (Ginkgo biloba).
Er gilt als lebendes Fossil und ist die älteste noch existierende Baumart der Erde. Seit Jahrtausenden wird Ginkgo in der traditionellen Pflanzenheilkunde geschätzt – vor allem wegen seiner fördernden Wirkung auf Durchblutung, Nervenfunktion und geistige Leistungsfähigkeit.
Auch in der naturheilkundlichen Begleitung von Papageien und Sittichen kann Ginkgo, richtig eingesetzt, eine wertvolle Rolle spielen.
Was ist Ginkgo?
Der Ginkgo ist botanisch einzigartig – er gehört zu keiner anderen heute lebenden Pflanzenfamilie.
In der Phytotherapie werden ausschließlich die Blätter verwendet, die im Herbst leuchtend gelb werden und eine hohe Konzentration wirksamer Inhaltsstoffe enthalten.
Verwendeter Pflanzenteil:
✅ Ginkgoblätter (Ginkgo folium)
Die Samen des Ginkgo sind nicht geeignet und dürfen weder für Menschen noch für Tiere verwendet werden.
Wichtige Inhaltsstoffe & ihre Wirkung
Ginkgoblätter enthalten eine gut erforschte Kombination aus:
✅ Flavonoiden: antioxidativ, gefäßschützend
✅ Terpenlactonen (Ginkgolide, Bilobalid): fördern die Durchblutung und Nervenzellfunktion
✅ Proanthocyanidine: zellschützend
✅ organische Säuren: stoffwechselaktivierend
Wirkmechanismen im Überblick
✅ Verbesserung der Mikrozirkulation
✅ Förderung der Sauerstoffversorgung von Gewebe
✅ Schutz der Nervenzellen vor oxidativem Stress
✅ Unterstützung von Konzentration und Reaktionsfähigkeit
Wirkung in der Phytotherapie
In der klassischen Pflanzenheilkunde wird Ginkgo eingesetzt bei:
✅ Durchblutungsstörungen
✅ Konzentrations- und Gedächtnisproblemen
✅ Altersbedingten Leistungsabfällen
✅ Nervenbelastung und Stress
✅Erschöpfung nach Erkrankungen
Seine Wirkung ist regulierend, nicht stimulierend – Ginkgo macht weder „nervös“ noch abhängig.

